Nachricht | Parteien- / Bewegungsgeschichte - Kultur / Medien 6. Wolfener Filmtage 6.–10. September 2017

Die Filmtage bieten Film-Klassiker aus den Anfangsjahren der DEFA. Die Deutsche Film AG (DEFA) wurde 1946 gegründet.

6. Wolfener Filmtage 6.–10. September 2017
Film-Klassiker aus den Anfangsjahren der DEFA
Industrie- und Filmmuseum Wolfen
Chemiepark, Areal A, Bunsenstr. 4
06766 Wolfen

Die 6. Wolfener Filmtage bieten vom 6.–10. September 2017ausgewählte Film-Klassiker aus den Anfangsjahren der DEFA. Die Deutsche Film AG (DEFA) wurde am 17. Mai 1946 gegründet. Die Premiere des ersten DEFA-Films „Die Mörder sind unter uns“ fand am 15. Oktober 1946 im Admiralspalast im sowjetisch besetzten Teil von Berlin statt. Der Film von Wolfgang Staudte setzt sich mit den Verbrechen des Faschismus auseinander, ebenfalls der tragische Film „Ehe im Schatten“ von DEFA-Gründungsmitglied Kurt Maetzig, der 12,9 Millionen Kinobesucher hatte. In „Bürgermeister Anna“ und „Der Kahn der fröhlichen Leute“ sehen wir zwei starke Frauen, die aus dem Kampf mit dem männlichen Geschlecht erfolgreich hervorgehen. Die beiden Filme der Schülerveranstaltungen vermitteln den heutigen Jugendlichen eine Zeitreise – einen Blick in das Leben der Kinder nach dem Krieg. Der Abschlussfilm „Der Rat der Götter“ thematisiert die Verstrickung der IG Farben in die Verbrechen des Nationalsozialismus. Wie bei allen bisherigen Filmtagen kommen wieder eine Reihe namhafter Gesprächspartner nach Wolfen, diesmal Filmexperten und Historiker.

Über einen regen Besuch der diesjährigen Wolfener Filmtage würden sich alle Organisatoren und Förderer sehr freuen.
Kurator und Moderator: Paul Werner Wagner
Zum PDF-Flyer

Eine Veranstaltung des Fördervereins des Industrie- und Filmmuseums Wolfen e. V. in Zusammenarbeit mit dem Industrie und Filmmuseum Wolfen. Kooperationspartner und Förderer sind: Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt, Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Tageszeitung „neues deutschland“, Wohnstättengenossenschaft Bitterfeld-Wolfen und Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

Wir bedanken uns bei der DEFA-Stiftung