Publikation Sozialökologischer Umbau Studie: Strukturwandel im Mitteldeutschen Braunkohlerevier. Ansätze einer sozialökologischen Transformation

Am Montag den 29. März stellten die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt und die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt in Zeitz die Studie vor "Strukturwandel im Mitteldeutschen Braunkohlerevier. Ansätze einer sozialökologischen Transformation"

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Strukturwandel im Mitteldeutschen Braunkohlerevier. Ansätze einer sozialökologischen Transformation

Videomitschnitt bereitgestellt durch den Kooperationspartner BLKregionalTV

Pressemitteilung: Am Montag den 29. März stellen die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt und die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt in Zeitz die Studie vor

Strukturwandel im Mitteldeutschen Braunkohlerevier. Ansätze einer sozialökologischen Transformation

Im Sommer 2020 hat der Deutsche Bundestag das Kohleausstiegsgesetz verabschiedet, nach dem die in Sachsen-Anhalt bestehenden Tagebaue bis 2034 geschlossen und der klimapolitisch umstrittenen Kohleverstromung ein Ende gesetzt werden soll. Somit steht das Mitteldeutsche Braunkohlerevier erneut vor der großen Herausforderung einer tiefgreifenden wirtschaftlichen und sozialen Neuorientierung.

Die aktuelle Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung analysiert die Prozesse, in denen die Entscheidungen über die Mittelvergabe für den ökonomischen und sozial-ökologischen Umbau bis dato getroffen werden, und zeigt die ernüchternde Fantasielosigkeit auf, mit der die vorherrschenden Interessengruppen sich im Kampf um die in Aussicht stehenden Fördermilliarden in Stellung bringen.

Das Autor*innenteam Anna Schüler, Hendrik Sander und Bastian Siebenmorgen geben mit ihrer Studie einen Überblick über die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Strukturwandels und analysieren Handlungsspielräume jenseits der an kurzfristigen Renditezielen orientierten Interessenpolitik.

Die Forscher*innen plädieren für eine perspektivische Öffnung und Demokratisierung der Debatte und zeigen alternative Möglichkeiten auf, wie ein Strukturwandel in den betroffenen Regionen sowohl demokratisch als auch sozial-ökologisch umgesetzt werden kann.

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, so das Fazit der Studie, sei ein schneller Kohleausstieg unumgänglich.

„In den kommenden Jahren wird sich allen Prognosen zufolge die Klimakrise weiter zuspitzen und werden sich die Umbauprozesse in Gesellschaft und Wirtschaft beschleunigen. Deswegen ist es wichtig, diese frühzeitig möglichst ökologisch und gerecht zu gestalten.“

mit

Anna Schüler, Forschungsteam

Steffen Kühne, Referent für sozialökologischen Umbau, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Katja Bahlmann, MdL

Karsten Priedemann, DGB Sachsen-Anhalt

Kerstin Eisenreich, MdL

Moderation: Hendrik Lange, Vorsitzender der RLS Sachsen-Anhalt

Die Vorstellung der Studie können sie online bei unserem Kooperationspartner BLKregionalTV verfolgen unterhttps://www.facebook.com/BLKRegionalTV/

Fragen dazu können per mail gestellt werden an info@rosaluxsa.de

Die digitale Fassung der Studie finden Sie ab Montag unter
https://www.rosalux.de/publikation/id/43985/strukturwandel-im-mitteldeutschen-braunkohlerevier

Dort sind auch Vorbestellungen der Druckfassungen möglich.

Kontakt:  Dr. Gregor Kritidis | RLS Sachsen-Anhalt | Ebendorfer Strasse 3 | 39108 Magdeburg

Mobil 0176 59726686 ; kritidis@rosaluxsa.de