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Zehn Jahre nach seiner Ankunft in Deutschland erzählt der syrisch-deutsche Autor und Menschenrechtsaktivist Imad Al Suliman von seinen ersten Eindrücken in Deutschland, der spontanen Hilfsbereitschaft vieler Menschen, aber auch von bürokratischen Hürden und gesellschaftlichen Spannungen. Er erklärt, warum er schreibt, wie er den gesellschaftlichen Rechtsruck erlebt und welche Probleme er in der deutschen Migrationspolitik sieht.
Mit Al Suliman sprach Franziska Albrecht anlässlich des zehnten Jahrestags des „Sommers der Migration“ – ein Rückblick auf eine Zeit, die Deutschland verändert hat, und ein ehrlicher Blick auf das, was daraus geworden ist.
Für mich war es ein Sommer der unvermeidbaren Entscheidung über Leben und Tod.
Franziska Albrecht: Herr Al Suliman, 2015 sind Sie aus Syrien geflohen – in einer Zeit, die später als „Sommer der Migration“ bezeichnet wurde. Wie blicken Sie heute auf diese Zeit zurück?
Imad Al Suliman verbindet in seinen Werken persönliche Erfahrungen von Flucht und Exil mit dem Engagement für soziale und politische Gerechtigkeit. In seinem Buch „Das Jasmin-Inferno“ erzählt er von Flucht und Neuanfang, Verlust und Hoffnung. Al Suliman studierte an der Universität Damaskus Englische Sprache und Literatur, heute absolviert er den Masterstudiengang Sozial- und Politikwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Franziska Albrecht ist Referentin der Bereichsleitung des Zentrums für internationalen Dialog der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Imad al Suliman: Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich ein Jahr, das mein Leben unwiderruflich in ein Davor und ein Danach geteilt hat. 2015 war für Europa vielleicht der „Sommer der Migration“ – für mich war es ein Sommer der unvermeidbaren Entscheidung über Leben und Tod. Während Europa damals über Grenzen, Zahlen und „Ströme“ nachdachte, lebten wir inmitten von Gewalt, Verlust und existenzieller Angst. Flucht bedeutet Abschied und Entwurzelung – und zugleich den Beginn eines neuen, ungewissen Kapitels. Für mich ist Deutschland in diesem Jahrzehnt eine warmherzige Zuflucht, aber auch voller Ambivalenz: Es hat mir Schutz und Sicherheit geboten, aber auch seine Ängste offenbart. Es hat mir Menschen gezeigt, die meine Hoffnung auf Menschlichkeit erneuerten, aber auch andere, die mir die Härte von Vorurteilen vor Augen führten.
In Ihrem Buch „Das Jasmin-Inferno“ erzählen Sie die Geschichte von Fouad, der den Arabischen Frühling und den Bürgerkrieg erlebt und aus Syrien flieht. Wie viel von Ihrer eigenen Erfahrung steckt in dieser Geschichte?
Fouad ist eine literarische Figur, doch seine Verluste, seine Zweifel, seine Suche nach Würde und Sicherheit spiegeln meine eigene Geschichte wider. Ich habe Syrien nicht aus freiem Willen verlassen, sondern weil ich keine Wahl hatte: Das Regime, der Krieg, die allgegenwärtige Gefahr machten ein Leben dort unmöglich. Ich stand auf den Listen von Assads Regime und wurde verfolgt, wie Millionen andere. Für mich ist das Schreiben eine Form des Widerstands gegen das Vergessen.
Flucht bedeutet Abschied und Entwurzelung – und zugleich den Beginn eines neuen, ungewissen Kapitels.
Wie haben Sie Deutschland im Sommer 2015 erlebt?
Einerseits erlebte ich eine unerwartete Offenheit: fremde Menschen, die eine komplett andere Sprache sprechen, die ganz anders aussehen – und mich willkommen hießen, die Kleidung, Essen und ein Lächeln schenkten. Andererseits stieß ich sofort auf bürokratische Strukturen, die kalt, anonym und schwer verständlich waren. Für jemanden, der gerade Krieg und Flucht überlebt hatte, war Deutschland gleichzeitig ein sicherer Hafen und ein Labyrinth voller neuer Herausforderungen.
2015 wurde viel von der deutschen „Willkommenskultur“ gesprochen. Wie haben Sie sie damals konkret erlebt?
Willkommenskultur war für mich kein politisches Schlagwort, vielmehr waren es Gesichter und Gesten: Menschen, die Geflüchtete an Bahnhöfen empfingen, Familien, die ihre Türen öffneten, Freiwillige, die uns überall unterstützten. Das war überwältigend. Doch schon bald kippte die Stimmung und andere Stimmen erhoben sich: Misstrauen, Überforderung, Ressentiments. Ich würde sagen: Willkommenskultur ist ein Versprechen, das jedoch nicht alle einlösen können.
Die Bürokratie sprach eine Sprache, die ich nicht verstand – nicht nur wörtlich, sondern auch im Geist.
Wie war Ihr erster Kontakt mit deutschen Behörden? Welche Herausforderungen gab es im Asylverfahren und bei der ersten Orientierung?
Die erste Begegnung mit Behörden war ernüchternd. Die Bürokratie sprach eine Sprache, die ich nicht verstand – nicht nur wörtlich, sondern auch im Geist. Lange Wartezeiten, Unsicherheit, ständig wechselnde Zuständigkeiten: Es fühlte sich an, als ob man in einem System gefangen ist, in dem man selbst kaum Subjekt, sondern vor allem „Fallnummer“ ist.
Welche Rolle spielten ehrenamtliche Helfer*innen und zivilgesellschaftliche Organisationen für Sie und andere Geflüchtete?
Ohne sie wäre vieles nicht möglich gewesen. Ehrenamtliche haben uns Orientierung gegeben, Sprachkurse organisiert, bei Behördengängen geholfen. Aber wichtiger noch: Sie haben uns Menschlichkeit gezeigt, in einer Zeit, in der wir uns entmenschlicht fühlten.
Wie haben Sie den Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung von Geflüchteten über die Jahre erlebt?
2015 war geprägt von Empathie. Heute dominiert oft Skepsis. Die Narrative haben sich verschoben – von „Geflüchteter“ zu „Belastung“, von „Schutzsuchender“ zu „Problem“. Die Sprache ist ein Spiegel der politischen Verschiebung. Diese Verschiebung ist brutal, weil sie uns nicht als Menschen mit Biografien sieht, sondern als Projektionsflächen für Ängste. Heute ist die Solidarität leiser geworden, aber sie existiert noch. Nur muss sie sich gegen einen lauteren Chor der Ablehnung behaupten, sichtbarer und präsenter werden.
Der Begriff „Flüchtlingskrise“ war von Anfang an falsch: Nicht meine Ankunft war die Krise, sondern der Krieg, dem ich entkam.
Wie bewerten Sie die migrationspolitischen Entwicklungen der letzten zehn Jahre?
Die letzten zehn Jahre waren in der europäischen und deutschen Migrationspolitik von einer paradoxen Dynamik geprägt. 2015 stand für eine kurze Phase der Offenheit, in der Solidarität sichtbar wurde und sich ein Fenster politischer Möglichkeiten öffnete. Doch dieses Fenster schloss sich sehr schnell. Anstatt Strukturen aufzubauen, die Migration langfristig als Normalität und Ressource begreifen, reagierten Politik und Institutionen zunehmend mit Restriktionen: Verschärfungen im Asylrecht wie im Rahmen von GEAS, die Externalisierung der Verantwortung auf Drittstaaten durch Abkommen mit der Türkei oder Tunesien sowie die Militarisierung der Außengrenzen. Migration und Flucht wurden nicht länger als humanitäre Realität, sondern vor allem als sicherheitspolitische Herausforderung diskutiert – befördert durch den Rechtsruck, den wir zunehmend in Politik und Gesellschaft beobachten.
Der Begriff „Flüchtlingskrise“ war von Anfang an falsch: Nicht meine Ankunft war die Krise, sondern der Krieg, dem ich entkam. Die politischen Verschärfungen der letzten Jahre haben eine permanente Unsicherheit geschaffen: Debatten über Abschiebungen, die Kriminalisierung der Seenotrettung, das Gefühl, nur geduldet zu sein. Diese Angst macht es schwer, wirklich anzukommen, eine Zukunft zu planen, Teil dieser Gesellschaft zu werden. Wenn ich heute in Seminaren über den EU-Türkei-Deal oder die Zustände in libyschen Lagern diskutiere, sehe ich nicht nur geopolitische Strategien. Ich sehe die Gesichter von Menschen, die im Mittelmeer ertrinken oder in Lagern festsitzen. Europas Externalisierungspolitik verlagert das Leid – sie macht es unsichtbar, aber verschwinden lässt sie es nicht.
Viel weniger Aufmerksamkeit bekommt zum Beispiel, dass rund 6.000 syrische Ärzt*innen in Deutschland arbeiten.
Wie erleben Sie die Darstellung von Flucht und Migration in deutschen Medien?
Zu oft sind wir Schlagzeilen, Zahlen, „Wellen“. Viel seltener werden wir als Menschen gesehen – mit Namen, Gesichtern, Geschichten. Die Medien reduzieren Migration und Geflüchtete meist auf eine Krisenlogik: entweder Bedrohung und Problemfall oder – seltener – Objekt von Mitleid. Berichtet wird oft erst dann, wenn ein Geflüchteter ein Attentat verübt hat. Solche Taten werden hochgespielt und politisch instrumentalisiert – aber mit uns selbst wird über diese Fälle kaum gesprochen, unsere Stimmen bleiben ungehört.
Viel weniger Aufmerksamkeit bekommt zum Beispiel, dass rund 6.000 syrische Ärzt*innen in Deutschland arbeiten und damit nach den Deutschen die zweitgrößte Gruppe unter den Mediziner*innen darstellen. Was fehlt, ist ein echter Dialog, ein Mitsprechen und Mitgestalten. Vor allem aber mehr Normalität.
Wie leben Sie heute mit der Erfahrung, zwischen verschiedenen Kulturen und Identitäten zu stehen?
Es ist ein ständiger Balanceakt. Bereichernd ist, dass ich mehr als zwei Sprachen, zwei kulturelle Räume, zwei Arten zu fühlen und zu denken in mir trage. Herausfordernd ist, dass man oft nirgendwo ganz dazugehört, aber man wird zum Vermittler, zum Übersetzer, zum Brückenbauer. Ich habe gelernt, das Dazwischen nicht als Mangel, sondern als eigene Identität zu begreifen.
Warum haben Sie sich entschieden, Ihre und andere Fluchtgeschichten literarisch zu verarbeiten?
Ich schreibe, denn ich glaube an das Wort, und dass Geschichten Herzen erreichen können, wo politische Debatten wohl scheitern. Ich glaube, Literatur ist das wahre Gedächtnis der Geschichte.
Die größte Lücke sehe ich darin, dass Migration nicht als Teil einer gemeinsamen Zukunft gedacht wird, sondern als Problem, das man verwalten muss.
Wie bewerten Sie die aktuelle Migrationspolitik der Bundesregierung?
Sie ist geprägt von Abschottung, Kontrolle und Misstrauen. Die größten Probleme sind die fehlende langfristige Vision, die Entkopplung von Menschenrechten und die Politisierung von Humanität. Die größte Lücke sehe ich darin, dass Migration nicht als Teil einer gemeinsamen Zukunft gedacht wird, sondern als Problem, das man verwalten muss.
Wie erleben Sie den gesellschaftlichen Rechtsruck und das Erstarken der AfD?
Es ist bedrohlich, und zwar nicht nur auf der politischen Ebene, sondern existenziell. Menschen mit Migrationsgeschichte spüren den Rechtsruck jeden Tag: in Blicken, in abwertenden Kommentaren, manchmal in offener Gewalt.
Das Erstarken der AfD ist Ausdruck einer gesellschaftlichen Verschiebung, die von Ängsten, gezielter Desinformation und einer Verrohung der Sprache lebt. Was einst als rechtsextreme Randpartei galt, ist heute leider in vielen Regionen ein entscheidender politischer Faktor – der versucht, mehr und mehr Denkweisen wiederherzustellen, die früher undenkbar schienen.
Für mich ist es eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, die Demokratie gegen ihre Feinde zu verteidigen. Das bedeutet auch, die solidarischen Kräfte in unserer Gesellschaft zu stärken. Es braucht eine klare Haltung von Politik, Medien und Zivilgesellschaft, die deutlich macht: Menschenwürde ist nicht verhandelbar.
Der Rechtsruck ist gefährlich – aber kein Naturgesetz. Er ist das Ergebnis politischer Entscheidungen und gesellschaftlicher Dynamiken.
Hier betrachte ich persönlich die Partei Die Linke als eine der zentralen politischen Kräfte, die bereits wesentlich zur Verteidigung demokratischer Werte beigetragen hat – und dies in Zukunft noch stärker tun kann und muss. Der Rechtsruck ist gefährlich – aber kein Naturgesetz. Er ist das Ergebnis politischer Entscheidungen und gesellschaftlicher Dynamiken.
Gibt es die Solidarität von 2015 noch?
Ja, aber sie ist fragmentiert, leiser, oft unsichtbar. Sie lebt in Initiativen, in Vereinen, in Nachbarschaften, in kleinen Gesten. Solidarität ist kein einmaliger Moment, sondern eine lebenslange Praxis.
Wenn Sie heute dem Menschen begegnen könnten, der Sie 2015 waren – was würden Sie ihm sagen? Welche Hoffnungen haben sich erfüllt, welche nicht?
Du wirst vieles verlieren, aber auch Neues finden. Du wirst lernen, dass Heimat nicht nur ein Ort ist, sondern ebenso eine Beziehung, eine Freundschaft, ein Gefühl, ein Text. Hab Geduld – du wirst neue Wurzeln schlagen, doch es wird Zeit brauchen. Die Narben werden bleiben, nicht um dich zu brechen, sondern um dich daran zu erinnern, dass du vieles überstanden hast – und dass du auch das Kommende bewältigen kannst.
Meine größte Hoffnung bleibt, dass wir in Europa lernen, Vielfalt nicht als Krise zu sehen, sondern als Stärke.
Einige Hoffnungen haben sich erfüllt: Ich habe Sicherheit gefunden, eine neue Sprache gelernt, Menschen getroffen, die mir gezeigt haben, dass Solidarität mehr sein kann als ein Wort. Ich habe erleben dürfen, dass ein Neuanfang möglich ist – auch nach Verlust und Flucht. Doch viele Hoffnungen sind enttäuscht worden. Die Hoffnung auf einen dauerhaften gesellschaftlichen Zusammenhalt hat Risse bekommen, weil Misstrauen und Ausgrenzung wieder lauter geworden sind.
Meine größte Hoffnung bleibt, dass wir in Europa lernen, Vielfalt nicht als Krise zu sehen, sondern als Stärke – und dass wir eine Gesellschaft gestalten, in der Menschen nicht nur Schutz und Sicherheit finden, sondern auch wirklich dazugehören können.
Was würden Sie deutschen Politiker*innen heute mit auf den Weg geben?
Denken Sie Migration nicht in Wahlperioden, sondern in Generationen. Hören Sie zu – nicht nur den Zahlen, sondern den Stimmen. Migration ist kein Problem, sondern Realität. Gestalten Sie sie mit Mut, nicht mit Angst. Und vor allem: Seht uns als Teil dieser Gesellschaft, nicht als Belastung.
Sie gehören zu einer Generation, die sowohl Krieg als auch Aufbruch erlebt hat. Wie blicken Sie in die Zukunft?
Mit gemischten Gefühlen. Ich bin der festen Überzeugung, dass Hoffnung keine naive Illusion ist, sondern eine bewusste Entscheidung, die aber auch viel Tun braucht. Persönlich bedeutet sie für mich den Wunsch nach einem Leben in Würde, in Teilhabe und in Sicherheit. Dafür setze ich alles ein, was mir zur Verfügung steht – und vertraue auf die Kraft von Bildung, Begegnungen und korrekter Politik. Gesellschaftlich sehe ich zugleich die wachsende Gefahr von Spaltungen, aber auch das Potenzial einer neuen Generation, die Brücken bauen kann.
Was ist das Wichtigste, das Sie in diesen zehn Jahren gelernt haben – über Deutschland, über sich selbst, über Migration und das Ankommen?
Dass Ankommen nie ein einzelner Moment ist, sondern ein langer, sehr langer Prozess. Und dass Integration vielschichtiger ist als die Sprache zu lernen und Arbeit zu finden. Und dass man trotz aller Brüche neue Wurzeln schlagen kann. Dass Deutschland viele Gesichter hat – und dass ich gerne eines davon geworden bin.
Wie schätzen Sie die derzeitige Lage in Syrien ein? Denken Sie manchmal über eine Rückkehr nach?
Wir Syrer*innen haben am 8. Dezember 2024 den Sturz des Assad-Regimes – einer jahrzehntelangen Diktatur – auf den Straßen gefeiert. Es war ein Tag, der als historischer Einschnitt erschien, ein Tag, an dem wir glaubten, den Traum eines demokratischen und zivilen Staates endlich verwirklichen zu können. Doch die Wahrheit, die sich etwa neun Monate später zeigt, ist gruselig. Demokratie scheint für die neuen Machthaber kein Wert zu sein. Das Land gleitet Tag für Tag tiefer in Chaos und Zerrissenheit.
Ich denke oft an eine Rückkehr – doch Sehnsucht folgt keiner Logik, sie ist die Sprache des Herzens.
Syrien gleicht einem Land im Würgegriff zweier gescheiterter Projekte: einer gestürzten Autokratie, die das Land über Jahrzehnte ausgeblutet hat, und einer islamistischen Herrschaft, die Vielfalt anscheinend nicht als Reichtum, sondern als Bedrohung betrachtet. Die religiösen und ethnischen Minderheiten – Drusen, Christen, Alawiten, Ismailiten, Kurden und viele andere – sind heute verletzlicher als je zuvor. Die Massaker an der Küste und in Suwaida sind keine Randnotizen der Geschichte, sondern Mahnmale dafür, wie gefährlich Identität ist, wenn sie zur Waffe gemacht wird.
Ich denke oft an eine Rückkehr – doch Sehnsucht folgt keiner Logik, sie ist die Sprache des Herzens. Solange die Realität von Fanatismus, Ausschluss und Gewalt bestimmt ist, wäre eine Rückkehr jedoch keine Heimkehr, sondern ein Schritt zurück in Unsicherheit und Furcht.
Syrien bleibt für mich eine offene Wunde, aber auch ein unerfülltes Versprechen: das einer Zukunft, in der seine Vielfalt nicht vernichtet, sondern geschützt und bewahrt wird. Umso mehr bemühe ich mich heute in meiner Wahlheimat Deutschland und drüber hinaus meinen Teil dazu beizutragen, Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte nicht nur zu bewahren, sondern sie entschlossen zu stärken.


