Publikation Philosophie und Wirklichkeit

Zur Herausbildung der marxistischen Philosophie Autor*in: Helmut Seidel

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Herausgeber/ innen

Volker Caysa,

Erschienen

Mai 2011

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Die Entstehungsgeschichte der marxistischen Philosophie ist ein Thema, dass von vornherein einen engen philosophietheoretischen Rahmen sprengt. Das hat seinen Grund vor allem in der welthistorischen Bedeutung, die die marxistische Philosophie heute besitzt. Sie ist die geistige Strömung, die die Grundtendenz unserer Epoche, den Übergang der Menschheit vom Kapitalismus zum Sozialismus, wissenschaftlich zum Ausdruck bringt und dadurch das geistige Leben der Menschheit entscheidend mitbestimmt. Der historisch dialektische Materialismus ist die theoretische Basis der herschenden Ideologie des sozialistischen Weltlagers und die Weltanschauung der um ihre Emanzipation kämpfenden Arbeiterklasse der noch kapitalistischen Welt. Die marxistische Philosophie wirkt nicht nur auf das Denken der sich befreienden Völker ein, sie zwingt auch die imperialistischen Ideologenzur Stellungnahme. Der marxismus ist weder zu ignorieren, noch zu wiederlegen.

Inhalt

  • Hans-Martin Gerlach: Vorwort (S. 7)
  • Volker Cayasa: Einleitende Worte des Herausgebers (S. 11)
  • Vorbemerkung (S. 15)
  • Einleitung (S. 21)
    • Der soziale Grund des Marxismus: Das moderne Industrieproletariat (S. 21)
    • Marxismus als Resultat des bisherigen philosophischen und wissenschaftlichen Denkens (S. 24)
  • Kapitel 1: Des jungen Marx` und des jungen Engels`Ringen um die Lösung der philosophischen Fragen ihrer Zeit (S. 33)
    • Die geistige Entwicklung des jungen Marx` (S. 33)
      • Für die Menschheit arbeiten (S. 33)
      • Hegel ist nicht die Lösung, aber keine lösung ohne Hegel (S. 40)
      • Prometheus und die Verwirklichung der Philosophie (S. 46)
      • Philosophischer Begriff und empirische Wirklichkeit (S. 64)
      • Des Zweifels Lösung: Materialismus (S. 84)
    • Die geistige Entwicklung des jungen Engels` (S. 112)
      • Gegen das »Meer von Pietismus und Philistertum« (S. 112)
      • Philosophie und politische Tat - Die Einheit von Hegel und Börne (S. 119)
      • Der junge Engels und der alte Schelling (S. 129)
      • Ideale Prinzipien oder materielle Interessen? (S. 140)
  • Kapitel 2: Der Lösungsprozess - Das Werden der marxistischen Philosophie (S. 151)
    • Kein Dogma: Anleitung zum Handeln (S. 151)
    • Die politische und menschliche Emanzipation (S. 155)
    • Die Philosophie und das Proletariat (S. 163)
    • Philosophie und Ökonomie (S. 173)
      • Eine »geniale Skizze« (S. 175)
      • Die Verdinglichung menschlicher Verhältnisse (S. 187)
      • Die menschliche Selbstentfremdung (S. 200)
      • Die Aufhebung der Entfremdung (S. 210)
      • Hegel und die Entfremdung (S. 232)
  • Schlussbeerkung zum Teil 1 (S. 243)
  • Bemerkung zu den verwendeten Editionen (S. 247)

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